streamnode

Datenschutzerklärung

Streamnode ist ein Community-Bot für Twitch und Discord mit einem Dashboard auf streamnode.de. Diese Erklärung beschreibt vollständig, welche Daten dabei verarbeitet werden, wozu, auf welcher Rechtsgrundlage und wie lange.

1. Verantwortlicher

Marc Libera
E-Mail: dsgvo_streamnode@pm.me

Verantwortlich für den Betrieb von streamnode.de und des Bots. Ein Datenschutzbeauftragter ist nicht bestellt; dazu besteht keine Pflicht.

2. Kurzüberblick

Streamnode verarbeitet drei voneinander getrennte Arten von Daten:

Nicht verarbeitet werden: Inhalte von Chat-Nachrichten (einzige Ausnahme: der selbst eingegebene Text eines Songwunsches, Abschnitt 9), E-Mail-Adressen von Zuschauern, Zahlungsdaten, Standortdaten und besondere Kategorien personenbezogener Daten nach Art. 9 DSGVO. Der Aufruf von streamnode.de wird nicht gemessen oder ausgewertet; es sind keine Analysedienste, Werbenetzwerke, externen Schriften oder sonstige Inhalte Dritter eingebunden.

Zuschauer können sich selbst am Dashboard anmelden, dort sämtliche zu ihnen gespeicherten Zahlen einsehen, sich mit einem Schalter aus allen öffentlichen Ranglisten nehmen und ihre Daten selbst löschen — einzelne Kanäle oder vollständig (Abschnitte 6 und 15).

Neu seit dem Stand dieser Fassung: Streamer können Songwünsche über Spotify freischalten. Nur dort — und nur in Kanälen, die das ausdrücklich einrichten — wird erstmals ein selbst geschriebener Text gespeichert, nämlich der Wunsch selbst. Was das genau bedeutet, steht in Abschnitt 9.

3. Aufruf dieser Website

Beim Aufruf von streamnode.de verarbeitet der Webserver technisch notwendige Verbindungsdaten: IP-Adresse, Datum und Uhrzeit, aufgerufene Adresse, übertragene Datenmenge, Browsertyp und Betriebssystem.

Zweck: Auslieferung der Seite, Erkennung und Abwehr von Störungen und Angriffen.
Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO — berechtigtes Interesse am sicheren und stabilen Betrieb.
Speicherdauer: 14 Tage, danach automatische Löschung.

4. Cookies

Gesetzt wird ausschließlich ein technisch notwendiges Sitzungs-Cookie, das eine Anmeldung aufrechterhält. Es enthält eine zufällige Sitzungskennung, keine Werbekennungen, ist für JavaScript nicht auslesbar, wird nur über HTTPS übertragen, nicht an fremde Seiten mitgeschickt (SameSite=Lax) und läuft nach sieben Tagen ab.

Eine Einwilligung ist dafür nicht erforderlich (§ 25 Abs. 2 Nr. 2 TDDDG), weshalb es auf dieser Seite auch kein Cookie-Banner gibt. Ohne Anmeldung wird gar kein Cookie gesetzt.

5. Anmeldung

Die Anmeldung erfolgt über die offiziellen Anmeldeverfahren von Twitch beziehungsweise Discord (OAuth 2.0). Ein Passwort wird dabei zu keinem Zeitpunkt an uns übermittelt. Es gibt drei Wege, die sich in den angeforderten Berechtigungen unterscheiden.

5.1 Zuschauer — Anmeldung ohne jede Berechtigung

Jede Person mit Twitch-Konto kann sich am Dashboard anmelden, um ihr eigenes Profil zu sehen. Dabei wird keine einzige Berechtigung angefordert — der Anmeldedialog fragt nur die Identität ab. Von Twitch erhalten wir Twitch-User-ID, Login-Namen, Anzeigenamen und die Adresse des Profilbilds. Diese Angaben liegen ausschließlich in der Sitzung und werden allein durch die Anmeldung nicht dauerhaft gespeichert; ein Konto wird dadurch nicht angelegt.

Zweck: Nachweis, dass das Konto dir gehört, und Anzeige der zu dir vorhandenen Daten.
Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO — Erfüllung des von dir angefragten Dienstes, zugleich Umsetzung deines Auskunftsrechts nach Art. 15 DSGVO.

5.2 Streamer, die ihren Kanal anbinden

Erst wenn du den Bot bewusst in deinen eigenen Kanal holst, wird zusätzlich die Berechtigung channel:bot angefordert, damit der Bot in deinem Chat mit Bot-Kennzeichnung schreiben darf. Dauerhaft gespeichert werden Twitch-User-ID, Login-Name und Anzeigename deines Kanals sowie deine Einstellungen (aktive Befehle, Discord-Anbindung, Status der Bot-Verbindung).

Unmittelbar nach dem Anbinden sendet der Bot eine einmalige Bestätigungsnachricht in deinen Chat. Nur so lässt sich zuverlässig feststellen, ob er dort tatsächlich schreiben darf; das Ergebnis wird als Status am Kanal vermerkt.

Zweck: Zuordnung des Kanals zum Bot und Bereitstellung des Dashboards.
Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO.

5.3 Zuschauer, die ihr Konto verknüpfen

Öffnest du den Verknüpfungslink aus der Discord-Nachricht des Bots, meldest du dich ebenfalls bei Twitch an — auch hier ohne jede zusätzliche Berechtigung. Verarbeitet werden Twitch-User-ID und Login-Name, um deinen Twitch-Account deinem Spielstand zuzuordnen. Bestand für dich bereits ein rein über den Twitch-Chat entstandener Spielstand, werden beide Konten zu einem zusammengeführt, damit nichts verloren geht.

Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO.

6. Dein Profil im Dashboard

Nach der Anmeldung siehst du unter „Mein Profil“ alles, was zu deiner Twitch-User-ID gespeichert ist — über alle angebundenen Kanäle hinweg: Anzahl deiner Nachrichten, deine Watchtime in Minuten und deine Spielstände je Kanal.

Dort kannst du außerdem selbst und sofort:

Unabhängig davon kann ein Streamer Einträge in seinem Kanal ausblenden. Diese Kennzeichnung ist von deiner eigenen Sperre getrennt; keine der beiden überschreibt die andere.

Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO für die Anzeige, Art. 17 und Art. 21 DSGVO für Löschung und Sperre.

7. Daten aus dem Twitch-Chat

In Kanälen, deren Streamer den Bot angebunden haben, werden verarbeitet:

Inhalte von Chat-Nachrichten werden nicht gespeichert. Jede Nachricht wird ausschließlich daraufhin geprüft, ob sie einen Befehl des Bots enthält, und anschließend nur als Zähler erfasst. Der Text selbst wird verworfen. Die Zähler werden kurzzeitig im Arbeitsspeicher gesammelt und alle fünf Minuten gebündelt gespeichert.

Eine einzige Ausnahme: Löst du in einem Kanal mit freigeschalteten Songwünschen einen Wunsch aus, wird der dabei eingegebene Text gespeichert — nur er, nicht deine übrigen Nachrichten. Warum das nötig ist, steht in Abschnitt 9.

Für die Watchtime fragt der Bot alle fünf Minuten die offizielle Zuschauerliste des Kanals bei Twitch ab, solange der Stream läuft. Dafür muss der Streamer dem Bot Moderatorenrechte in seinem Kanal geben — ohne sie verweigert Twitch die Liste und es wird keine Watchtime erfasst. Erfasst werden dabei auch Zuschauer, die nichts schreiben. Ist der Stream offline, findet keine Abfrage und keine Speicherung statt.

Aus den Tageswerten lassen sich im Dashboard Zeiträume (Tag, Woche, Monat, gesamt) auswerten. Es werden weiterhin nur Zählwerte gespeichert, keine Verläufe einzelner Sitzungen und keine Inhalte.

Zweck: Community-Statistik für den jeweiligen Streamer.
Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO — berechtigtes Interesse des Streamers, die Aktivität in seinem eigenen Kanal auszuwerten. Twitch-Chat und Zuschauerliste sind öffentlich einsehbar; die Verarbeitung beschränkt sich auf Zählwerte.
Widerspruch: Du kannst der Erfassung jederzeit widersprechen — am schnellsten selbst über dein Profil (Abschnitt 6), alternativ formlos per E-Mail (Abschnitt 15).

8. Teilnahme am Spiel

Die Teilnahme ist freiwillig und beginnt erst mit einer bewussten Handlung — einem Spielbefehl im Chat oder !link im Discord. Gespeichert werden Twitch-User-ID und Twitch-Name, auf Wunsch zusätzlich die Discord-ID, sowie Spielstände: gesammelte Punkte, Anzahl der Aktionen, Zeitpunkte der letzten Aktionen, Serien (etwa die tägliche Belohnung), Saison-Werte und Spielereignisse zwischen Teilnehmenden.

Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO — ohne diese Daten gibt es keinen Spielstand.
Beenden: Mit !unlink im Discord wird die Verknüpfung zum Discord-Konto gelöst. Den Spielstand selbst löschst du vollständig über dein Profil im Dashboard (Abschnitt 6).

Ranglisten zeigen Twitch-Namen und Punktestände öffentlich im Chat und im Dashboard des jeweiligen Streamers. Über den Schalter in deinem Profil hältst du dich dauerhaft aus allen öffentlichen Ranglisten heraus.

9. Songwünsche über Spotify

Streamer können in ihrem Kanal Songwünsche freischalten. Zuschauer lösen dafür eine Kanalpunkt-Belohnung ein oder schreiben einen Chat-Befehl (etwa !sr) und geben dabei an, was sie hören möchten — „Interpret – Titel“ oder einen Spotify-Link. Der gewünschte Titel wird in die Warteschlange des Spotify-Kontos des Streamers gestellt.

Die Funktion ist ab Werk abgeschaltet und existiert nur in Kanälen, deren Streamer sie ausdrücklich einrichtet und dafür sein eigenes Spotify-Konto verbindet.

9.1 Daten der wünschenden Zuschauer

Je Wunsch werden gespeichert:

Das ist die einzige Stelle, an der ein selbst geschriebener Text gespeichert wird — anders als bei allen übrigen Chat-Nachrichten (Abschnitt 7). Ohne ihn wäre nicht nachvollziehbar, warum ein Wunsch abgelehnt wurde oder ein anderer Titel gespielt hat als gemeint; und ein Streamer könnte weder seine Sperrliste pflegen noch Missbrauch erkennen. Gespeichert wird ausschließlich die Eingabe zu diesem Befehl, nicht der übrige Chat.

Abgelehnte Wünsche werden mit gespeichert. Eine Ablehnung ohne Spur wäre für den Streamer nicht erkennbar — und für dich nicht nachprüfbar.

An Spotify wird dabei nichts über dich übermittelt. Dorthin geht ausschließlich der Suchbegriff beziehungsweise die Kennung des Titels. Twitch-Name, Twitch-ID und die Tatsache, dass der Wunsch von dir stammt, verlassen Streamnode nicht.

Zweck: Ausführen des Wunsches und Nachvollziehbarkeit für den Streamer.
Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO — die Teilnahme ist freiwillig und beginnt mit einer bewussten Handlung; ohne diese Daten lässt sich der Wunsch nicht ausführen.
Löschung: Über dein Profil im Dashboard löschst du deine Songwünsche gemeinsam mit deinen übrigen Daten des jeweiligen Kanals (Abschnitt 6).

9.2 Daten des Streamers

Verbindet ein Streamer sein Spotify-Konto, werden der Anzeigename dieses Kontos und die Zugangsschlüssel (Tokens) gespeichert, mit denen Streamnode in seinem Namen Titel in die Warteschlange stellen darf. Angefordert werden ausschließlich die Rechte, den Wiedergabezustand zu lesen und die Wiedergabe zu steuern — kein Zugriff auf Bibliothek, Playlists, Hörverlauf oder Profildaten.

Für den Weg über Kanalpunkte wird zusätzlich ein Twitch-Zugangsschlüssel des Streamers gespeichert, den Twitch für Kanalpunkte zwingend verlangt. Er erlaubt allein, die Songwunsch-Belohnung zu verwalten und Einlösungen abzuschließen oder zurückzuerstatten.

Beide Schlüssel liegen verschlüsselt in der Datenbank (Abschnitt 18) und werden nie an den Browser ausgeliefert. Trennt der Streamer Spotify oder nimmt er die Kanalpunkt-Freigabe zurück, werden sie sofort gelöscht.

Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO — ohne diese Zugänge gibt es die Funktion nicht.

10. Discord

Bindet ein Streamer den Bot in seinen Discord-Server ein, werden die Kennung des Servers und des freigegebenen Kanals gespeichert. Verknüpft ein Teilnehmer sein Konto, wird zusätzlich seine Discord-ID gespeichert.

Der Bot empfängt in den Kanälen, in denen er freigegeben ist, technisch bedingt den Text der Nachrichten. Er prüft ihn ausschließlich auf Befehle und speichert keine Nachrichteninhalte. Zum Verknüpfen versendet er eine private Nachricht mit einem Einmal-Link, der nach zehn Minuten verfällt.

Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO für die Verknüpfung, Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO für den technisch notwendigen Empfang der Nachrichten.

11. Besucherzahlen angebundener Streamer-Seiten

Für über Streamnode ausgelieferte Kanal-Websites werden Besucherzahlen geführt, einsehbar allein im Administrationszugang. Erfasst werden ausschließlich Tagessummen: Seitenaufrufe, Land, Gerätetyp und Stunde.

Es wird keine IP-Adresse gespeichert — sie wird nur flüchtig im Arbeitsspeicher zur groben Landbestimmung benutzt und sofort verworfen. Es gibt keine Kennung pro Besucher, und auf dem Gerät wird nichts abgelegt oder ausgelesen (kein Cookie, kein lokaler Speicher). Aus den Summen lässt sich keine einzelne Person herauslesen; ein Personenbezug besteht daher nicht.

Auf streamnode.de selbst findet diese Zählung nicht statt.

Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO — berechtigtes Interesse an einer groben Reichweitenübersicht ohne Personenbezug.

12. Rolle bei der Verarbeitung

Für die Daten aus den Kanälen angebundener Streamer handelt Streamnode weisungsgebunden im Auftrag des jeweiligen Streamers (Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO). Der Streamer entscheidet, ob der Bot in seinem Kanal läuft, welche Funktionen aktiv sind und welche Daten ausgewertet werden.

Für die Daten der Streamer selbst — Anmeldung, Konfiguration, Zugriff auf das Dashboard — sowie für den Betrieb dieser Website und das Zuschauer-Profil sind wir eigenständig verantwortlich.

Jeder Streamer sieht ausschließlich die Daten seines eigenen Kanals. Der Administrationszugang kann Kanäle übergreifend einsehen, die Einstellungen eines Streamers aber nicht ändern.

13. Empfänger und Drittlandtransfer

Es findet keine Weitergabe zu Werbe- oder Analysezwecken statt und es werden keine Daten verkauft. Zur Erbringung des Dienstes werden Daten mit folgenden Stellen ausgetauscht:

Spotify hat seinen Sitz in der EU, verarbeitet Daten jedoch auch in den Vereinigten Staaten; Grundlage sind ebenfalls die Standardvertragsklauseln. Ein Spotify-Konto ist ausschließlich auf Seiten des Streamers nötig — als Zuschauer brauchst du keines und gehst gegenüber Spotify kein Nutzungsverhältnis ein.

Twitch und Discord verarbeiten Daten auch in den Vereinigten Staaten. Grundlage sind die Standardvertragsklauseln der Europäischen Kommission beziehungsweise die Zertifizierung nach dem EU-US Data Privacy Framework. Wer Twitch oder Discord nutzt, steht mit diesen Anbietern ohnehin bereits in einem eigenen Nutzungsverhältnis; deren Datenschutzerklärungen gelten zusätzlich.

Schriften, Bilder und Skripte dieser Website werden ausschließlich vom eigenen Server ausgeliefert. Es besteht keine Verbindung zu Google Fonts, Content-Delivery-Netzwerken oder ähnlichen Diensten.

14. Speicherdauer

Die Fristen laufen automatisch ab: Trennt ein Streamer seinen Kanal, werden 90 Tage später sämtliche Statistik-, Spiel- und Konfigurationsdaten dieses Kanals ohne weiteres Zutun gelöscht. Bindet er den Kanal vorher wieder an, beginnt die Frist gar nicht erst. Server-Protokolle werden täglich turnusmäßig weitergedreht und nach 14 Tagen verworfen.

Früher endet die Speicherung, sobald du selbst löschst (Abschnitt 6) — dann sofort.

Von der Datenbank werden automatisch Sicherungskopien erstellt. Gelöschte Daten können darin noch enthalten sein, bis die jeweilige Sicherung planmäßig überschrieben wird. Aus dem laufenden Betrieb sind sie ab der Löschung nicht mehr abrufbar.

15. Deine Rechte

Dir stehen gegenüber dem Verantwortlichen folgende Rechte zu:

Auskunft, Löschung und Widerspruch gehen am schnellsten selbst: Melde dich auf streamnode.de mit deinem Twitch-Konto an — dafür wird keine Berechtigung verlangt — und öffne „Mein Profil“. Dort siehst du alle zu dir gespeicherten Werte, kannst dich aus den Ranglisten nehmen und deine Daten sofort löschen (Abschnitt 6).

Für alles Übrige genügt eine formlose Nachricht an dsgvo_streamnode@pm.me. Die Bearbeitung erfolgt innerhalb von 30 Tagen. Zur Zuordnung deiner Anfrage nenne bitte deinen Twitch-Namen und den betroffenen Kanal.

Unabhängig davon steht dir ein Beschwerderecht bei einer Datenschutz-Aufsichtsbehörde zu, in der Regel bei der Behörde deines Wohnorts oder des Orts der mutmaßlichen Verletzung.

16. Keine automatisierte Entscheidungsfindung

Es findet keine automatisierte Entscheidungsfindung im Sinne des Art. 22 DSGVO statt. Die Ranglisten sind reine Sortierungen nach Zählwerten; daraus werden weder Persönlichkeitsprofile gebildet noch Entscheidungen mit rechtlicher Wirkung getroffen.

17. Minderjährige

Der Dienst richtet sich an Nutzerinnen und Nutzer von Twitch und Discord und setzt deren Altersgrenzen voraus — bei beiden Plattformen mindestens 13 Jahre. Eine eigene Altersprüfung findet nicht statt. Erlangen wir Kenntnis davon, dass Daten einer jüngeren Person verarbeitet werden, löschen wir diese umgehend.

18. Datensicherheit

Die Übertragung erfolgt ausschließlich verschlüsselt über HTTPS. Das Dashboard ist vollständig hinter der Anmeldung; öffentlich erreichbar sind nur die Rechtstexte. Jeder Streamer sieht ausschließlich die Daten des eigenen Kanals, jeder Zuschauer ausschließlich sein eigenes Profil — diese Grenze wird serverseitig geprüft, nicht nur in der Oberfläche. Die Zugangsdaten (Tokens) für Twitch und Discord liegen ausschließlich auf dem Server und werden nie an den Browser ausgeliefert. Die Datenbank ist nicht öffentlich erreichbar und passwortgeschützt.

Die Zugangsschlüssel, die Streamer für Spotify und für Kanalpunkte erteilen (Abschnitt 9), liegen zusätzlich verschlüsselt in der Datenbank (AES-256-GCM). Sie sind damit auch aus einem Datenbankauszug heraus nicht verwendbar.

19. Änderungen dieser Erklärung

Diese Erklärung wird angepasst, wenn sich der Dienst oder die Rechtslage ändert. Es gilt jeweils die auf dieser Seite veröffentlichte Fassung. Bei wesentlichen Änderungen werden angebundene Streamer gesondert informiert.

Stand: 15.08.2026